Freistehende Terrassenüberdachung in Koblenz

Freistehende Terrassenüberdachung Koblenz – unabhängig von der Hauswand

Auf den Hanggrundstücken der Karthause oder in Arenberg gründen wir freistehende Pfosten mit Punktfundamenten, die Gefälle und Entwässerung der Koblenzer Höhenlagen von Anfang an berücksichtigen.

  • Unabhängig von der Hauswand
  • Vier eigene Punktfundamente statt Wandanschluss
  • Festpreis nach Aufmaß vor Ort
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Freistehende Terrassenüberdachung Koblenz ✓ Terrassenüberdachung aus Aluminium, unabhängig von der Hauswand | Individuell im Garten oder Außenbereich, Solitär auf eigenen Pfosten – vom Fachbetrieb – Preise & Konfigurator

Wann freistehend die bessere Wahl für Sie ist

Der schönste Sitzplatz liegt längst nicht immer an der Hauswand. Vielleicht steht Ihre Sitzecke am hinteren Gartenende mit Blick ins Grüne, vielleicht wurde die Fassade gerade frisch gedämmt und soll nicht angebohrt werden, vielleicht wohnen Sie zur Miete und dürfen am Gebäude nichts verändern. Für alle diese Fälle bauen wir die Überdachung als Solitär: vier eigene Pfosten, vier eigene Fundamente – und kein einziger Dübel in Ihrer Fassade.

Aus unserem Koblenzer Alltag kennen wir beide Seiten dieser Entscheidung. In Güls sitzen viele Familien abends lieber am moselseitigen Ende des Gartens als direkt am Haus – dort stellen wir das Dach frei zwischen Obstbäume und Rebzeilen. Auch in Arenberg und den anderen Höhenstadtteilen geben die Grundstücke oft genug Raum für einen eigenständigen, überdachten Sitzplatz mit Blick über das Tal. Anders sieht es hinter den schmalen Stadthäusern der wiederaufgebauten Altstadt und in den Gründerzeitzeilen der Südlichen Vorstadt aus: Wo der Garten nur wenige Meter tief ist, fehlt schlicht die Fläche, um vier Pfosten in sinnvollem Abstand zu setzen – dort empfehlen wir ehrlich den Anbau an die Wand. Welche Bauform zu Ihrem Grundstück passt, entscheiden wir nicht am Telefon, sondern gemeinsam mit Ihnen beim Aufmaß.

Alu oder Holz als freistehende Lösung

Alu oder Holz als freistehende Lösung – Vorteile einer freistehenden Terrassenüberdachung

Freistehend heißt nicht festgelegt: Beide Materialwelten stehen Ihnen offen. Wer ein möglichst pflegeleichtes Dach mit schlanken Profilen sucht, wählt unsere Alu-Terrassenüberdachung; wer die wohnlichere, natürliche Anmutung schätzt, entscheidet sich für unsere Terrassenüberdachung aus Holz. Jede der beiden Bauarten planen und montieren wir auch als Solitär auf vier Pfosten.

Freistehende Terrassenüberdachung im Garten in Koblenz

Preise

Richtpreise Terrassenüberdachung (Konstruktion) inklusive Montage
Typ Ausführung Größe Preisspanne
Alu-Überdachung Stegplatten (Einstieg) 4×3 m (12 m²) 4.000 € – 7.000 €
Alu-Überdachung VSG-Glasdach 4×3 m (12 m²) 6.000 € – 12.000 €
Alu-Überdachung VSG-Glasdach 6×4 m (24 m²) 15.000 € – 28.000 €
Holz-Überdachung Stegplatten 4×3 m (12 m²) 4.200 € – 7.200 €
Holz-Überdachung VSG-Glasdach 5×4 m (20 m²) 9.000 € – 18.000 €
Lamellendach motorisiert, wasserdicht 3×4 m (12 m²) 7.000 € – 12.000 €
Lamellendach motorisiert, wasserdicht 6×4 m (24 m²) 18.000 € – 32.000 €

Realistische Komplettpreise basierend auf Marktdaten (aroundhome.de), Stand 2026-08-07. Ihr individueller Richtpreis kann abweichen – nutzen Sie den Konfigurator für eine genauere Einschätzung.

Die vier Punktfundamente der freistehenden Bauform kalkulieren wir nach dem Aufmaß als eigenen Posten – je nach Baugrund und Hanglage fällt dieser Anteil unterschiedlich aus.

Festpreis für Ihre freistehende Terrassenüberdachung anfordern

Wir rechnen Ihnen den Richtpreis nach Ihren Maßen vor – unverbindlich und kostenlos.

Freistehend + Extras: Beschattung, Seitenwände, LED

Beschattung, Seitenwände, LED-Beleuchtung – alles, was am wandgebundenen Dach funktioniert, funktioniert auch am Solitär. Und gerade hier lohnt es sich doppelt, denn ein frei im Garten stehendes Dach hat keine schützende Hauswand im Rücken.

Wind erreicht eine freistehende Konstruktion aus jeder Richtung – im Rhein- und Moseltal, wo die Flussläufe den Wind förmlich kanalisieren, merkt man das an offenen Gartenlagen deutlich. Eine Glas-Schiebewand oder feste Seitenteile nehmen dem Sitzplatz genau diese Zugluft und holen spürbar mehr Wochen Terrassensaison heraus. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt der Planung: Eine Unterglas-Markise, ein Raffstore oder schwere Glaselemente bringen Zusatzlast in die Konstruktion, die von Anfang an als Reserve eingerechnet sein sollte – selbst wenn Sie die Extras erst in zwei oder drei Jahren montieren lassen. Deshalb fragen wir schon beim Aufmaß, welche Ausbaustufen für Sie denkbar sind. Auch bei der Elektrik denken wir voraus: Ohne Hauswand in Reichweite läuft die Zuleitung für LED-Spots oder einen Markisenmotor als Erdkabel zum Pfosten – das planen wir mit ein, bevor die Fundamente gesetzt sind, statt hinterher den Garten wieder zu öffnen. Was die Zusatzlasten statisch für Pfosten und Fundamente bedeuten, lesen Sie im Akkordeon weiter unten.

Fundamente: fest gegründet, ohne Ihre Terrasse aufzureißen

Der Standard sind vier Punktfundamente aus Beton, frostfrei gegründet auf üblicherweise 80–100 cm. Wo bereits Pflaster oder Platten liegen, arbeiten wir alternativ mit Erdschrauben: Die werden an den vier Pfostenpositionen eingedreht, der Rest Ihrer Fläche bleibt unangetastet.

Welche Gründung die richtige ist, entscheidet Ihr Grundstück. Auf einer noch unbefestigten Gartenfläche ist das Betonfundament meist die wirtschaftlichste Lösung, weil der Aushub dort ohne Umwege möglich ist. Soll eine fertige Pflaster- oder Plattenfläche erhalten bleiben, punktet die Erdschraube – kein Beton, keine Aushärtezeit, nur vier kleine Öffnungen im Belag. Auf den Hanggrundstücken der Koblenzer Höhenlagen kommt eine dritte Frage dazu: Gefälle und Entwässerung. Fällt das Gelände ab, gleichen wir die Pfostenlängen aus und führen das Regenwasser gezielt vom Hang weg, statt es unkontrolliert versickern zu lassen. Da bei der freistehenden Bauform vier statt zwei Gründungspunkte anfallen, wiegt jede dieser Entscheidungen schwerer als beim Anbau – wir treffen sie deshalb erst nach der Baugrund-Einschätzung beim Aufmaß, gemeinsam mit Ihnen. Die komplette statische Herleitung von der Windlast-Aussteifung bis zur Frosttiefe finden Sie im Akkordeon-Abschnitt weiter unten.

Ablauf: Ihre freistehende Terrassenüberdachung in Koblenz

  1. 1 Beratung & Aufmaß-Termin vor Ort
  2. 2 Planung inkl. Statik-Auslegung und Verfahrensfrei-Check (50-m³-Regel Rheinland-Pfalz)
  3. 3 Fundamentarbeiten (Punkt- oder Schraubfundamente)
  4. 4 Montage von Konstruktion und Dacheindeckung
  5. 5 Extras (Beschattung, LED, Seitenwände) & Abnahme

Freistehende Terrassenüberdachung für Koblenz und Umgebung

Als Terrassenüberdachungen für Koblenz sind wir in allen Stadtteilen unterwegs – von Horchheim bis Asterstein – und ebenso im Umland, etwa als Terrassendächer in Höhr-Grenzhausen oder rund um Terrassendächer in Kobern-Gondorf. Kurze Anfahrt, ein fester Ansprechpartner: Planung, Genehmigung und Montage kommen bei uns aus einer Hand.

Statik im Detail: warum freistehend anspruchsvoller ist

Ein wandgebundenes Terrassendach lehnt sich statisch an das Haus an: Der Wandanschluss leitet einen erheblichen Teil der auftretenden Kräfte direkt in das Mauerwerk und hält die Konstruktion seitlich in Position. Dem Solitär fehlt dieser Partner komplett. Wind, Schnee und Eigengewicht müssen ausschließlich über die vier Pfosten und ihre Fundamente in den Boden – und genau deshalb verlangt die freistehende Bauform mehr Planungstiefe als ein Anlehndach, obwohl beiden dieselben Normen zugrunde liegen.

Windlast-Aussteifung einer freistehenden Terrassenüberdachung ohne Wandauflager

Grundlage der Windbemessung ist DIN EN 1991-1-4 mit ihren vier deutschen Windzonen. Koblenz ist dabei ein echter Sonderfall: Der größte Teil des Stadtgebiets einschließlich Altstadt und Zentrum liegt amtlich in Windzone 2, die Stadtteile rechts von Rhein und Mosel – Ehrenbreitstein, Pfaffendorf, Horchheim oder Arenberg – dagegen bereits in der niedrigeren Windzone 1. Für eine freistehende Konstruktion zählt diese adressgenaue Einstufung doppelt, denn hier gibt es keine Hauswand, die einen Teil der Windkräfte abfängt: Die Pfosten übernehmen die komplette horizontale Aussteifung allein. Sie tragen nicht nur das Dachgewicht senkrecht ab, sondern leiten auch sämtliche seitlichen Kräfte, die der Wind auf die gesamte Dachfläche drückt, in die Fundamente weiter. Steht der Solitär zudem exponiert – etwa frei im Garten ohne umgebende Bebauung oder an einer Hangkante über dem Tal –, wirkt sich das stärker aus als bei einem geschützt an der Fassade liegenden Anlehndach. Deshalb legen wir jede freistehende Statik konsequent nach der für Ihre Koblenzer Adresse amtlich geltenden Zone aus, nicht pauschal für die ganze Stadt.

Rahmensteifigkeit und Pfosten als tragendes Bauteil

Damit sich das Dach unter Windlast weder verschiebt noch verwindet, müssen Pfosten, umlaufender Rahmen und Sparren als steifes Gesamtsystem zusammenwirken – Statiker sprechen von Rahmensteifigkeit. Der Pfosten wird beim Solitär damit zum tragenden Bauteil im vollen Wortsinn: Er stützt nicht nur senkrecht, sondern steift die Konstruktion auch horizontal aus, während beim Anlehndach diese Aufgabe überwiegend die Wand übernimmt. Auch die Auskragung – der Dachüberstand jenseits der äußersten Stützen – wird bei freistehenden Dächern bewusst knapper geplant: Jeder zusätzliche Zentimeter verlängert den Hebelarm und erhöht damit die Kippbeanspruchung der Pfosten.

Fundament-Dimensionierung und Kippmomente

Ohne Wandanbindung müssen die Fundamente mehr leisten als reine Druckaufnahme: Zur senkrechten Auflast aus Dachgewicht und Schnee kommen die Kippmomente, die der Wind über die Pfosten einträgt. Ein zu klein geratenes Punktfundament könnte unter ungünstiger Windlast kippen oder herausgezogen werden – deshalb bemessen wir Grundfläche, Tiefe und Bewehrung beim Solitär gezielt auf diese zusätzliche Beanspruchungsrichtung, statt einfach die Querschnitte des Anlehndachs zu kopieren. Vier Fundamente verteilen die Last zwar auf mehr Punkte, doch jedes einzelne muss die volle Aussteifungsfunktion mittragen, die beim Anbau anteilig das Mauerwerk übernimmt.

Lastannahmen nach DIN EN 1991-1-3 und DIN EN 1991-1-4

Jede Auslegung beginnt mit den normierten Lastannahmen: DIN EN 1991-1-3 für Schnee, DIN EN 1991-1-4 für Wind, jeweils mit deutschem Nationalen Anhang. Die Konstruktion wird nach der örtlichen Schneelastzone (DIN EN 1991-1-3) dimensioniert – Koblenz liegt amtlich in der niedrigsten Schneelastzone 1 (Mindestwert 0,65 kN/m²), begünstigt durch die milde Rheintal-Lage am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Sparrenabstand, Profilstärke und Glasdicke legen wir trotzdem exakt nach der hier amtlich geltenden Norm aus – nicht pauschal überdimensioniert, aber auch nicht knapp kalkuliert. Aus dieser Zone leiten sich Sparrenabstand, Profilstärke und bei Glasdächern die Glasdicke direkt ab. Ob eine Systemauslegung des Herstellers genügt oder eine statische Einzelberechnung nötig wird, hängt von Spannweite und Standort ab – ab etwa vier Metern Stützweite oder bei Zusatzlasten aus Seitenwänden ist der rechnerische Einzelnachweis für Sparren, Pfosten und Fundamente der sichere Weg. Bei freistehenden Konstruktionen prüfen wir diese Frage grundsätzlich vor dem verbindlichen Angebot, nicht erst auf der Baustelle.

Frosttiefe und Bodenmechanik

Fundamente gehören unter die Frostgrenze: Gefriert Bodenwasser oberhalb der Gründungssohle, dehnt es sich aus und drückt das Fundament über die Jahre nach oben – die gefürchtete Frosthebung. Als Richtwert gelten bundesweit 80 bis 100 cm; die tatsächliche Tiefe bestimmen Bodenart, Grundwasserstand und Baugrund vor Ort, denn bindige, wasserhaltende Böden heben stärker als durchlässige Sande. Beim Solitär kommt eine Besonderheit dazu: Setzt oder hebt sich einer von vier Gründungspunkten anders als die übrigen, kann keine steife Wandanbindung die Differenz ausgleichen – die Konstruktion verspannt sich. Gerade an den Koblenzer Hanglagen, wo sich Auffüllboden und gewachsener Fels auf wenigen Metern abwechseln können, prüfen wir den Baugrund deshalb an jedem einzelnen der vier Fundamentpunkte statt nur an einer Stichprobenstelle.

Punktfundament oder Erdschraube: was passt zu Ihrer Terrasse?

Vier Pfosten brauchen vier Gründungen – die Frage ist nur: betonieren oder eindrehen? Beide Verfahren gehören bei uns zum Standard und erreichen richtig ausgelegt dieselbe Tragfähigkeit. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie stark sie in Ihre vorhandene Fläche eingreifen, wie schnell es geht und wie viel Reserve für spätere Ausbaustufen bleibt.

Das Punktfundament aus Beton

Hierfür wird an jeder Pfostenposition eine Grube bis unter die Frostgrenze ausgehoben – in der Regel die genannten 80 bis 100 cm – und ein Fundament mit statisch bemessener Grundfläche betoniert. Das Betonfundament bringt die größte Tragreserve mit und ist deshalb unsere Empfehlung für große Dachflächen, für weichen oder wechselhaften Baugrund und für alle Projekte, bei denen später schwere Glaselemente oder Seitenwände dazukommen sollen. Der Preis dafür: Aushub, einige Tage Aushärtezeit und auf einer fertig belegten Terrasse ein spürbarer Wiederherstellungsaufwand rund um die vier Gruben.

Die Erdschraube als eingriffsarme Alternative

Die Erdschraube wird mit einem Drehmomentgerät direkt in den Boden geschraubt – ohne Grube, ohne Beton, ohne Wartezeit. Wer seine gepflasterte oder geflieste Terrasse behalten möchte, muss den Belag nur an den vier Pfostenpunkten öffnen; alles andere bleibt liegen. Die Tragwirkung entsteht über Einschraubtiefe und den Bodenwiderstand an der Schraubwendel – und genau da liegt die Grenze des Systems: Auf tragfähigem, verdichtetem Untergrund funktioniert die Erdschraube hervorragend, in sehr lockeren, sandigen oder stark durchnässten Böden erreicht sie die nötigen Werte dagegen nicht zuverlässig. Ein Probeeindrehen vor Ort zeigt schnell, woran Sie sind.

Welche Variante wir für Alu oder Holz empfehlen

Eine Patentantwort gibt es nicht, denn Baugrund, Dachgröße und Ausbaupläne sind bei jedem Projekt anders. Als Faustregel aus unserer Praxis: Bestehende Beläge erhalten, zügig montieren, tragfähiger Boden – das spricht für die Erdschraube. Große Spannweiten, geplante Seitenwände oder ein schweres Glasdach, weicher oder ungleichmäßiger Baugrund – das spricht für Beton. Verbindlich wird die Empfehlung erst nach unserer Baugrundeinschätzung beim Aufmaß; auf dieser Basis nennen wir Ihnen dann auch den Festpreis.

Beschattung und Seitenwände bei freistehenden Dächern: zusätzliche Last richtig mitplanen

Auch der Solitär lässt sich mit Markise, Seitenwänden oder einer Glas-Schiebewand ausbauen – statisch ist das allerdings nie ein simples Anschrauben ans fertige Dach, sondern eine Zusatzbelastung, die in der ursprünglichen Auslegung bereits als Reserve stecken sollte.

Warum Seitenwände und Beschattung zusätzliche Windangriffsfläche bedeuten

Solange die Überdachung offen ist, streicht der Wind weitgehend ungehindert unter dem Dach hindurch. Jede geschlossene Glaswand, jedes feste Seitenteil und jede ausgefahrene Markise verändert das: Es entsteht eine Fläche, gegen die der Wind drückt, und die Konstruktion muss deutlich größere horizontale Kräfte über Pfosten und Fundamente abtragen. Beim freistehenden Dach ohne Wandauflager schlägt dieser Effekt voll durch, weil kein Mauerwerk mitträgt. Wir fragen deshalb bereits beim Aufmaß, welche Seitenwände oder Beschattungen Sie sich vorstellen können – ausdrücklich auch die, die erst Jahre später kommen sollen.

Zusätzliche Auflast durch Antriebe, Kassetten und Führungsschienen

Zur Windangriffsfläche kommt das Gewicht: Kassettenmarkisen mit Motor, Raffstore-Anlagen und Glas-Seitenwände samt Führungsschienen wiegen zusammen schnell so viel wie ein ordentlicher Teil der Dacheindeckung. Diese Auflast addiert sich zu Eigengewicht und Schneelast und gehört von Anfang an in die Bemessung von Sparren, Pfosten und Fundamenten. Wurde ein freistehendes Dach ohne diese Reserve gebaut und soll Jahre später schwer nachgerüstet werden, reicht die vorhandene Konstruktion unter Umständen nicht mehr aus – dann wird aus dem Wunsch-Extra ein Umbauprojekt.

Unser Vorgehen: Ausbaustufen von Anfang an mitdenken

Wir dimensionieren freistehende Konstruktionen deshalb standardmäßig mit Blick auf mögliche Ausbaustufen: Pfostenquerschnitt, Sparren und Fundamente erhalten die Reserve, die eine spätere Beschattung oder Seitenwand tragen kann – auch wenn Sie zunächst nur das reine Dach bestellen. So bleibt Ihnen eine nachträgliche statische Verstärkung oder gar der Austausch von Fundamenten erspart. Die einzelnen Lösungen im Detail zeigen unsere Fachseiten zu Beschattung und Seitenwänden.

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1 von 5 · Dachtyp

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Grundfläche 12,0 m² Bis 50 m³ umbauter Raum meist verfahrensfrei in Rheinland-Pfalz.
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Noch unentschieden? Wählen Sie „Aluminium“ – das ist der Standard bei modernen Terrassenüberdachungen.

Sollen Glas-Seitenwände dazu?

Optional – als Wind- und Wetterschutz zum Nachrüsten oder direkt mitgeplant. Angabe in laufenden Metern.

Ihr Ansprechpartner in Koblenz Meldet sich persönlich zurück – kein Callcenter.
„Konfiguriert, Aufmaß vor Ort, drei Wochen später stand das Dach.“ – Markus, Lützel
„Die Windzonen-Frage für unsere Rheinseite war im ersten Gespräch geklärt.“ – Anja, Ehrenbreitstein
„Trotz Hanggrundstück ein Festpreis, der bis zur Abnahme gehalten hat.“ – Peter, Asterstein
„Ehrliche Beratung – vom Glasdach bis zur passenden Beschattung.“ – Christina, Moselweiß

Kundenstimmen teilweise anonymisiert und zusammengefasst.

Wohin dürfen wir die Berechnung schicken?

Sie sehen den Richtpreis direkt im nächsten Schritt. Die PDF-Zusammenfassung geht zusätzlich per E-Mail an Sie.

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„Das Dach steht bei uns frei zwischen den Obstbäumen am Gartenende – an der Fassade wurde nichts angebohrt. Nach dem ersten Winter am Hang steht alles noch exakt so gerade wie am Montagetag.“

Renate Bachem, Arenberg

Kundenstimmen sind teilweise anonymisiert und zusammengefasste Rückmeldungen.

Beispiele für freistehende Terrassenüberdachungen

Eine freistehende Terrassenüberdachung ist die freieste Form des Terrassendachs: Kein Wandanschluss gibt Standort oder Ausrichtung vor, Sie platzieren das freistehende Terrassendach dort, wo Sonne, Aussicht und Garten es hergeben – mitten auf dem Rasen, am Gartenrand oder als Pavillon-Ersatz mit festem Dach. Bei den Materialien gilt dieselbe Auswahl wie am Haus: Die freistehende Terrassenüberdachung aus Aluminium bleibt über Jahrzehnte wartungsarm und formstabil, die Holzvariante bringt natürliche Wärme in den Außenbereich. Als Dacheindeckung stehen Stegplatten und Echtglas zur Wahl, die Gründung passen wir an Rasen, Pflaster oder Hanggrundstück an. Und weil ein Solitär im Garten keine schützende Hauswand hat, entfalten Extras hier besondere Wirkung: Seitenwände gegen den Talwind, LED-Licht für den Abend, Beschattung für die Mittagssonne – alles individuell kombinierbar und komplett aus einer Hand, von der Planung über die Fundamente bis zur fertigen Montage. Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich freistehende Lösungen je nach Standort, Material und Ausstattung aussehen können.

Häufige Fragen zur freistehenden Terrassenüberdachung

Braucht eine freistehende Terrassenüberdachung eine Genehmigung?

Für das Baurecht spielt es keine Rolle, ob das Dach an der Hauswand hängt oder frei im Garten steht – die Regel ist dieselbe: Terrassenüberdachungen sind in Rheinland-Pfalz als zu ebener Erde liegende, unbeheizte Anbauten bis zu 50 m³ umbautem Raum bei Wohngebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 verfahrensfrei – anders als in vielen anderen Bundesländern zählt hier der Rauminhalt (Breite × Tiefe × Höhe), nicht die Grundfläche. Verfahrensfrei heißt aber nicht baurechtsfrei: Abstandsflächen zur Nachbargrenze, Bebauungsplan-Festsetzungen und örtliche Satzungen gelten trotzdem. Rechtsgrundlage: § 62 Abs. 2 Nr. 2 LBauO Rheinland-Pfalz.

Wie tief müssen die Fundamente einer freistehenden Überdachung sein?

Frostfrei gründen heißt in der Praxis meist 80–100 cm Tiefe – so kann gefrierendes Bodenwasser das Fundament nicht anheben. Auf den Hanggrundstücken der Koblenzer Höhenstadtteile kann der Baugrund von Pfosten zu Pfosten variieren, deshalb legen wir die genaue Tiefe erst nach dem Aufmaß an allen vier Punkten fest.

Geht eine freistehende Überdachung auch auf bestehender Pflasterung?

In vielen Fällen ja: Statt Fundamentgruben auszuheben, drehen wir Erdschrauben in den Boden – dafür muss die Pflasterung nur punktuell an den vier Pfostenpositionen geöffnet werden. Ob Ihr Untergrund dafür tragfähig genug ist, klären wir mit einer Einschätzung vor Ort.

Was kostet freistehend im Vergleich zum Wandanbau?

Die Dachkonstruktion selbst kalkulieren wir mit demselben Quadratmeter-Satz wie beim Anbau an die Hauswand – 12 m² mit Stegplatten liegen bei etwa 4.200 € bis 7.800 € inklusive Montage. Dazu kommt der Mehraufwand für vier statt zwei Fundamente, den wir nach Baugrund transparent im Angebot ausweisen.

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Alu oder Holz, Betonfundament oder Erdschraube, mit oder ohne Seitenwände – wir planen Ihren Solitär so, wie Ihr Grundstück es verlangt, und nicht nach Schema F. Von der ersten Beratung über die adressgenaue Statik nach Koblenzer Schneelast- und Windzone bis zur Montage bleibt derselbe Ansprechpartner an Ihrer Seite – damit im Garten am Ende ein Dach steht, das auch nach zwanzig Jahren noch nichts von seiner Ruhe verloren hat.

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